Der erste Teil des Projekts – das Kapitalozän denken – habe ich gegen März 2023 abgeschlossen, auch wenn noch viele formelle Sachen fehlen (was auch sehr viel schleppende Arbeit bedeuten kann, wie ich feststellen musste). Hier veröffentlichte ich eine Kurzfassung, ein TL;DR, in welchem die Sache auf etwas mehr als 50 Kernthesen zusammengepresst ist, zugleich enthält diese Kurzfassung ein Inhaltsverzeichnis des noch unveröffentlichten Textes.
Die Reflexion über unsere gegenwärtige Lage und die bestehende Geschichte der Philosophie führt mich zu diesem Text und dieser Text führte mich zum Umweltaktivismus, dieser zurück zum Text, und er ist auch so intendiert, mithilfe der Philosophie zum Umweltaktivismus zu führen, dabei Hürden aus der Wissenschaftstheorie, der politischen und moralischen Desorientierung und sonstigen Verkürzungen und Vereinfachungen der Problematik aus dem Weg zu räumen, die ich vor allem in postmodernistischen, neomaterialistischen und marxistischen Gedanken des 20. Jahrhunderts erblicke. Hinter diesen Hürden steht keine tiefe Wahrheit, sondern die bloße Bestätigung des unbefangnene Bewusstseins der heutigen Zeit, dass die wissenschaftliche Frage klar ist, dass die politische Frage bislang ungelöst ist, sodass Aktivismus nötig ist. Es wird die bestmögliche Begründung für die Klimaforschung, der wohl wichtigsten wissenschftlichen Wahrheit unsrer Zeit gegeben und diese von der Mengenlehre bis in zu den Klimamodellen voll entwickelt. Da ich keine direkte „Lösung“ finde, sondern nach Durchsicht aller übrigen, die unbefriedigend scheitern, nur den eingreifenden, effektiven, kollektivisierten, außerparlamentarischen und öffentlichkeitswirksamen Umweltaktivismus anempfehle, um über das Dilemma und die allgemeine Verleugnungsabwehr unserer Gesellschaft aufzuklären, somit, da wir in eine demokratischen Gesellschaft leben, die auf Diskurse reagiert, den Schaden zumindest ein wenig zu minimieren – so ist es zugleich auch ein unbedingter Aufruf dazu, sich wissenschaftlich und philosophisch mit dem Thema weiter auseinanderzusetzen, da weiterzumachen wo ich nicht weiterkommen konnte und offensichtlich andere auch gescheitert sind. Ich gebe Malm recht – dass mit dieser historisch beispiellosen Gefahr alle Begriffe und Probleme überschrieben werden müssen. „Das Kapitalozän denken“ ist der Versuch, eben dies zu tätigen, das Funktionieren unserer Wissenschaft (die theoretische Vernunft), das Scheitern unserer Politik (die praktische Vernunft) und (was meine Untersuchung betrifft) vor allem der philosophischen Tradition zu konstatieren und auf etwas Neues weiterzuverweisen, ein Gedanke, der durch den neuen Umweltaktivismus implizit vermittelt wird, so meine ich seinen Sinn auslegen zu können.
Ich untersuche hierin die Bedingung der Wissenschaft und der Politik und ihre widerspruchsvolle Wechselwirkung, erstens allgemein, dann spezifisch auf die ökologische Krise, die sich natürlich besonders in der Klimakrise zeigt; darin ist die marxistische Bestimmung des Gegensatzes von Produktivkräften und Produktionsverhältnissen aufgehoben. Zentral ist auch der Begriff der Wissenschaft der Politik, mit dem ich spezifische Teile der Geschichtswissenschaft und des historischen Materialismus untersuche, welche die Produktionsverhältnisse und politische Gebilde betrachten, sowie die Politik der Wissenschaft, welche grob die Prozesse der Umweltpolitik beschreiben, die verdunkelten oder wegblickende Subjekte zu sehenden, wissenschaftlichen Subjekten machen. Hinzu tritt die Wissenschaft der Wissenschaft, mit der die Technik und die Produktivkräfte untersucht werden. Die Wechselwirkungen von Wahrheitsprozessen werden in Badious Ontologie nicht untersucht, und ebensowenig werden auch solche „vermittelnden“ Begriffe und Selbstapplikationen von Wahrheitsprozessen wie „Wissenschaft der Wissenschaft“ untersucht, diese häretische „Erweiterung“ seiner Theorie ist aber notwendig, um die Umweltfrage und die heutigen politischen Organisationen zu bearbeiten und intelligibel zu machen. Dabei verwende ich auch kategorientheoretisches Vokabular, und spreche entsprechend von Funktor-Wahrheitsprozessen oder auch Exponentialwahrheitsprozessen, als Morphismen im „Topos“ der Philosophie, die jeweils Wahrheitsprozesse verbinden. Die politische Lage macht es notwendig, hier klar und deutlich mit Badiou zu brechen; ebenso aber auch mit seiner Verhaftung im Maoismus und der Kulturrevolution, die einfach nicht zeitgemäß und illusorisch ist, wie auch alle anderen nostalgischen Anknüpfungen an den Realsozialismus, die heute in neuen und alten K-Gruppen und entsprechenden Philosophen und Künstlern existieren. Die grünen Bewegungen gehen recht damit, dass der Realsozialismus an diesem Problem gescheitert ist, die vielen Opfer, die er für den Fortschritt bringen wollte, haben sich nicht ausgezahlt, auch wenn das damals alles andere als klar absehbar war.
Allgemein hebe ich hier hervor, das dasjenige gilt, was ich überhaupt über die Philosophie im Vorbegriff gesagt habe: Dass sie sich der Politik und den politischen Organisationen, insbesondere hier in meinem Fall LG, SR und ähnliche Gruppen nach 2021 unterwirft, dass sie dasselbe aber auch umgekehrt gegenüber der Wissenschaft, hier also der Klimaforschung und der Geschichte unterworfen ist und sich so eine Unabhängigkeit und interpretative Distanz gegen die an Bündnissen und Kompromisse orientierten Politik sichert, wodurch es auch legitim ist, gegen das Selbstverständnis historisch zu „situieren“, wie etwa die Umweltbewegungen im Antikapitalismus und umgekehrt, was möglicherweise beiden nicht gefallen könnte. Philosophie will immer mehr sein als eine politische Bewegung mit einem bestimmten Ziel, sie sieht es auf das Allgemeine einer Zeit überhaupt ab, zugleich ist sie so inexakt und unwissenschaftlich, auf bloßen Setzungen aufbauend, dass sie doch immer darauf zurückfällt, bloß das Spiegelbild dieses Allgemeinen (hier des 21. Jahrhunderts) im einem einzelnen Philosophen zu sein, die Nähe zur Zeit kann zwar eingeholt werden, aber nicht auf eine vollständig intersubjektive Weise (Man vergleiche es mit dem Unterschied von mathematischen Axiomensystemen hinsichtlich ihrer Konsistenzstärke, dann im Kontrast dazu die Unterschiede durch das Forcing). Auf der anderen Seite beansprucht ein Projekt wie dieses nicht, zu der weltanschaulichen Deutung dieser oder überhaupt irgendeiner Politik oder einer politischen Bewegung zu werden, sondern gesellt sich nur zu anderen Deutungen dazu, wie etwa der Begründung dieses umweltaktivistischen Tuns durch andere Philosophie oder gar eine Religion wie dem Christentum, das in der Umweltbewegung sehr populär ist. Politiken sollten sich nicht auf eine Philosophie oder Weltanschauung „einschießen“, genau wie Philosophien oder Weltanschauungen nicht versuchen sollten, sich auf bestehenden und voranschreitenden Politiken zum Deutungsmonpol und Sprachrohr zu machen. Das können sie sowieso nicht. Alle politischen Projekte, ob Staaten, Bewegungen oder Organisationen sind weltanschaulich mannigfaltig, und sollten es ihrem eigenen Interesse nach auch bleiben, sich auf die streng politischen Fragen – die Bestimmung von Zielen und Mitteln, Verbündeten und Feinden beschränken – sie haben zu den Philosophien, Religionen und ähnlichen weltanschaulichen Gebilden ein vergleichbares Verhältnis wie zu Kunstwerken, die ihre Einstellung und Weltsicht, ihre Spannung und ihren Antrieb nur darstellen. Umgekehrt sollte auch kein „Dritter“ aus einer bestimmten Philosophie heraus eine Politik verstehen oder gar einen Philosophen, Künstler und eine Religion zum „Sprachrohr“ einer Politik zu machen. Kurz gefasst muss und soll ein Desaster der Politik verhindert werden, und es sollte auch verhindert werden, Politiken und Philosophien als desaströs „abstandslos“ zu einander zu begreifen. Ich hoffe dass es mir gelungen ist, dies zu vermeiden.
FR:
J’ai terminé la première partie du projet – « Penser le Capitalocène » – vers mars 2023, même s’il manque encore beaucoup d’éléments formels (ce qui peut représenter un travail très fastidieux, comme j’ai pu le constater). J’ai publié ici un résumé, un TL;DR, dans lequel le sujet est condensé en un peu plus de 50 thèses principales. Ce résumé contient également une table des matières du texte encore non publié.
La réflexion sur notre situation actuelle et l’histoire de la philosophie m’a conduit à ce texte, et ce texte m’a conduit à l’activisme environnemental, qui m’a ramené au texte. Il est également destiné à conduire à l’activisme environnemental à l’aide de la philosophie, en éliminant les obstacles liés à la théorie scientifique, à la désorientation politique et morale et à d’autres raccourcis et simplifications du problème, que je vois principalement dans les pensées postmodernistes, néomaterialistes et marxistes du XXe siècle. Derrière ces obstacles, il n’y a pas de vérité profonde, mais la simple confirmation de la conscience impartiale de notre époque, selon laquelle la question scientifique est claire, la question politique reste jusqu’à présent sans réponse, et l’activisme est donc nécessaire. La meilleure justification possible est donnée pour la recherche climatique, sans doute la vérité scientifique la plus importante de notre époque, et celle-ci est pleinement développée, de la théorie des ensembles aux modèles climatiques. Comme je ne trouve pas de « solution » directe, mais qu’après avoir examiné toutes les autres, qui échouent de manière insatisfaisante, je ne recommande que l’activisme environnemental interventionniste, efficace, collectivisé, extraparlementaire et médiatique afin d’éclairer le dilemme et le déni général de notre société, ainsi, puisque nous vivons dans une société démocratique qui réagit aux discours, afin de minimiser au moins un peu les dégâts – c’est aussi un appel inconditionnel à continuer à aborder le sujet d’un point de vue scientifique et philosophique, à poursuivre là où je n’ai pas pu aller plus loin et où d’autres ont manifestement échoué. Je donne raison à Malm : face à ce danger sans précédent dans l’histoire, tous les concepts et tous les problèmes doivent être réécrits. « Penser le Capitalocène » est une tentative de faire précisément cela, de constater le fonctionnement de notre science (la raison théorique), l’échec de notre politique (la raison pratique) et (en ce qui concerne mon étude) surtout de la tradition philosophique, et de renvoyer à quelque chose de nouveau, une idée qui est implicitement véhiculée par le nouvel activisme environnemental, c’est ainsi que j’interprète son sens.
J’y examine la condition de la science et de la politique et leur interaction contradictoire, d’abord de manière générale, puis spécifiquement dans le contexte de la crise écologique, qui se manifeste bien sûr particulièrement dans la crise climatique ; la définition marxiste de l’opposition entre les forces productives et les rapports de production y est abolie. La notion de science de la politique est également centrale, car elle me permet d’examiner des aspects spécifiques de l’histoire et du matérialisme historique qui traitent des rapports de production et des structures politiques, ainsi que la politique de la science, qui décrit grossièrement les processus de la politique environnementale qui transforment les sujets obscurcis ou détournant le regard en sujets scientifiques. À cela s’ajoute la science de la science, qui examine la technologie et les forces productives. Les interactions des processus de vérité ne sont pas examinées dans l’ontologie de Badiou, pas plus que les concepts « médiateurs » et les auto-applications des processus de vérité tels que la « science de la science ». Cependant, cette « extension » hérétique de sa théorie est nécessaire pour traiter la question environnementale et les organisations politiques actuelles et les rendre intelligibles. J’utilise également le vocabulaire de la théorie des catégories et parle donc de processus de vérité fonctoriens ou exponentiels, en tant que morphismes dans le « topos » de la philosophie, qui relient les processus de vérité. La situation politique impose ici une rupture claire et nette avec Badiou, mais aussi avec son attachement au maoïsme et à la Révolution culturelle, qui sont tout simplement dépassés et illusoires, tout comme toutes les autres références nostalgiques au socialisme réel qui existent aujourd’hui dans les groupes communistes nouveaux et anciens et chez les philosophes et artistes correspondants. Les mouvements écologistes ont raison de dire que le socialisme réel a échoué sur cette question, que les nombreux sacrifices qu’il voulait faire pour le progrès n’ont pas porté leurs fruits, même si cela était loin d’être prévisible à l’époque.
D’une manière générale, je souligne ici que ce que j’ai dit précédemment à propos de la philosophie s’applique ici aussi : elle est soumise à la politique et aux organisations politiques, en particulier dans mon cas à LG, SR et d’autres groupes similaires après 2021, mais qu’elle est également soumise, à l’inverse, à la science, ici la recherche climatique et l’histoire, et qu’elle s’assure ainsi une indépendance et une distance interprétative par rapport à la politique orientée vers les alliances et les compromis, ce qui rend également légitime de « situer » historiquement l’image que l’on a de soi-même, comme les mouvements écologistes dans l’anticapitalisme et inversement, ce qui pourrait ne plaire ni aux uns ni aux autres. La philosophie veut toujours être plus qu’un mouvement politique avec un objectif précis, elle vise l’universel d’une époque, mais en même temps, elle est si imprécise et non scientifique, reposant sur de simples postulats, qu’elle en revient toujours à n’être que le reflet de cet universel (ici, le XXIe siècle) chez un philosophe particulier. La proximité avec l’époque peut certes être rattrapée, mais pas de manière totalement intersubjective (on peut comparer cela à la différence entre les systèmes d’axiomes mathématiques en termes de force de cohérence, puis, en contraste, aux différences dues au forçage). D’autre part, un projet comme celui-ci ne prétend pas devenir l’interprétation idéologique de cette politique ou de tout autre mouvement politique, mais s’ajoute simplement à d’autres interprétations, telles que la justification de cette action environnementaliste par d’autres philosophies ou même par une religion comme le christianisme, très populaire dans le mouvement environnementaliste. Les politiques ne devraient pas se « focaliser » sur une philosophie ou une vision du monde, tout comme les philosophies ou les visions du monde ne devraient pas tenter de s’imposer comme monopole d’interprétation et porte-parole des politiques existantes et en cours. Ils ne le peuvent de toute façon pas. Tous les projets politiques, qu’il s’agisse d’États, de mouvements ou d’organisations, sont idéologiquement diversifiés et devraient, dans leur propre intérêt, le rester, se limiter aux questions strictement politiques – la définition des objectifs et des moyens, alliés et ennemis – ils ont un rapport comparable aux philosophies, religions et autres constructions idéologiques similaires qu’aux œuvres d’art, qui ne font que représenter leur attitude et leur vision du monde, leurs tensions et leurs motivations. À l’inverse, aucun « tiers » ne devrait comprendre la politique à partir d’une philosophie particulière, ni même faire d’un philosophe, d’un artiste ou d’une religion le « porte-parole » d’une politique. En résumé, il faut et il est nécessaire d’éviter un désastre politique, et il faut également éviter de considérer les politiques et les philosophies comme désastreuses « sans distinction ». J’espère avoir réussi à éviter cela.
EN:
I completed the first part of the project – Thinking the Capitalocene – around March 2023, although many formal aspects are still missing (which, as I have discovered, can involve a great deal of tedious work). Here I published a summary, a TL;DR, in which the subject matter is condensed into just over 50 key theses; at the same time, this summary contains a table of contents for the as yet unpublished text.
Reflection on our current situation and the existing history of philosophy led me to this text, and this text led me to environmental activism, which in turn led me back to the text; it is also intended to lead to environmental activism through philosophy, whilst clearing away obstacles arising from the philosophy of science, political and moral disorientation, and other oversimplifications and distortions of the issue, which I perceive above all in the postmodernist, neo-materialist and Marxist thought of the 20th century. Behind these hurdles lies no profound truth, but merely the confirmation of the uncritical consciousness of our time that the scientific question is clear, that the political question remains unresolved, and that activism is therefore necessary. The best possible justification is provided for climate research—arguably the most important scientific truth of our time—and this is fully developed, from set theory right through to climate models. Since I find no direct ‘solution’, but after reviewing all others, which fail unsatisfactorily, I can only recommend incisive, effective, collective, extra-parliamentary and high-profile environmental activism to shed light on the dilemma and our society’s general denial and resistance; thus, since we live in a democratic society that responds to discourse, to minimise the damage at least a little – this is at the same time an unconditional call to engage further with the subject scientifically and philosophically, to continue where I could not make headway and where others have evidently failed as well. I agree with Malm – that in the face of this historically unprecedented danger, all concepts and problems must be re-examined. “Thinking the Capitalocene” is an attempt to do just that: to ascertain the functioning of our science (theoretical reason), the failure of our politics (practical reason) and (as far as my investigation is concerned) above all the philosophical tradition, and to point towards something new – a thought implicitly conveyed by the new environmental activism, as I believe I can interpret its meaning.
In this work, I examine the conditions of science and politics and their contradictory interplay, first in general, then specifically in relation to the ecological crisis, which is, of course, particularly evident in the climate crisis; in this, the Marxist definition of the contradiction between productive forces and relations of production is superseded.
Also central is the concept of the science of politics, with which I examine specific parts of historical science and historical materialism that consider relations of production and political formations, as well as the politics of science, which broadly describes the processes of environmental policy that transform obscured or averting subjects into seeing, scientific subjects. Added to this is the science of science, with which technology and the forces of production are examined. The interactions of truth processes are not examined in Badiou’s ontology, nor are such ‘mediating’ concepts and self-applications of truth processes as ‘science of science’; however, this heretical ‘extension’ of his theory is necessary in order to address the environmental question and contemporary political organisations and render them intelligible. In doing so, I also employ category-theoretical vocabulary, and speak accordingly of functor truth-processes or exponential truth-processes, as morphisms in the ‘topos’ of philosophy, each connecting truth-processes. The political situation makes it necessary to break clearly and decisively with Badiou here; but also with his attachment to Maoism and the Cultural Revolution, which is simply outdated and illusory, as are all other nostalgic links to real socialism that exist today in new and old K-groups and among corresponding philosophers and artists. The green movements are right in saying that real socialism failed on this issue; the many sacrifices it sought to make for the sake of progress did not pay off, even if that was anything but clear at the time.
In general, I would emphasise here that what I said earlier about philosophy as a pre-concept still holds true: that it submits to politics and political organisations—in my case, specifically LG, SR and similar groups after 2021—but that it is also, conversely, subject to science, in this case climate research and history, and thus secures for itself an independence and interpretative distance from politics oriented towards alliances and compromises, whereby it is also legitimate to ‘situate’ itself historically against the self-image of, for instance, the environmental movements within anti-capitalism and vice versa, which might not please either side. Philosophy always aims to be more than a political movement with a specific goal; it is directed towards the general character of an era as such. At the same time, it is so inexact and unscientific, built upon mere positions, that it nevertheless always falls back on being merely the reflection of this general character (in this case, of the 21st century) in an individual philosopher; proximity to the era can indeed be achieved, but not in a fully intersubjective manner (compare this with the difference between mathematical axiom systems in terms of their consistency strength, and then, in contrast, the differences arising from forcing). On the other hand, a project such as this does not claim to become the ideological interpretation of this or indeed any policy or political movement, but merely joins other interpretations in this regard, such as the justification of this environmental activism through other philosophies or even a religion like Christianity, which is very popular within the environmental movement. Politics should not ‘lock in’ on a single philosophy or worldview, just as philosophies or worldviews should not attempt to establish a monopoly on interpretation or act as the mouthpiece for existing and evolving political movements. They cannot do so anyway. All political projects, whether states, movements or organisations, are ideologically diverse, and, in their own interests, should remain so, confining themselves to strictly political questions – the determination of goals and means, allies and enemies – they have a relationship to philosophies, religions and similar ideological constructs comparable to that which they have to works of art, which merely depict their attitudes and worldview, their tension and their drive. Conversely, no ‘third party’ should seek to interpret a political stance through the lens of a particular philosophy, nor should they make a philosopher, artist or religion the ‘mouthpiece’ of a political stance. In short, a political disaster must and should be prevented, and we should also avoid viewing politics and philosophies as being ‘indiscriminately’ linked to one another in a disastrous way. I hope I have succeeded in avoiding this.
ES:
La primera parte del proyecto —pensar el Capitaloceno— la terminé hacia marzo de 2023, aunque aún faltan muchos aspectos formales (lo que, como he podido comprobar, puede suponer mucho trabajo tedioso). Aquí publiqué un resumen, un TL;DR, en el que el tema se condensa en algo más de 50 tesis fundamentales; al mismo tiempo, este resumen contiene un índice del texto aún sin publicar.
La reflexión sobre nuestra situación actual y la historia de la filosofía me lleva a este texto, y este texto me llevó al activismo medioambiental, este de vuelta al texto, y su intención es precisamente conducir al activismo medioambiental con ayuda de la filosofía, eliminando al mismo tiempo los obstáculos derivados de la teoría de la ciencia, la desorientación política y moral y otras simplificaciones y reducciones de la problemática que percibo sobre todo en el pensamiento posmodernista, neomaterialista y marxista del siglo XX. Detrás de estos obstáculos no hay una verdad profunda, sino la mera confirmación de la conciencia imparcial de la época actual de que la cuestión científica es clara, que la cuestión política sigue sin resolverse, por lo que es necesario el activismo. Se ofrece la mejor justificación posible para la investigación climática, probablemente la verdad científica más importante de nuestro tiempo, y se desarrolla plenamente desde la teoría de conjuntos hasta los modelos climáticos. Dado que no encuentro una «solución» directa, sino que, tras examinar todas las demás, que fracasan de forma insatisfactoria, solo recomiendo el activismo medioambiental incisivo, eficaz, colectivizado, extraparlamentario y de gran repercusión pública para esclarecer el dilema y la negación generalizada de nuestra sociedad, y así, dado que vivimos en una sociedad democrática que reacciona ante los discursos, minimizar el daño al menos un poco; por lo tanto, es al mismo tiempo un llamamiento incondicional a seguir abordando el tema desde el punto de vista científico y filosófico, para continuar donde yo no pude avanzar y donde, evidentemente, otros también han fracasado. Estoy de acuerdo con Malm en que, ante este peligro sin precedentes en la historia, todos los conceptos y problemas deben ser replanteados. «Pensar el Capitaloceno» es el intento de hacer precisamente esto: constatar el funcionamiento de nuestra ciencia (la razón teórica), el fracaso de nuestra política (la razón práctica) y (en lo que respecta a mi investigación) sobre todo de la tradición filosófica, y apuntar hacia algo nuevo, una idea que se transmite implícitamente a través del nuevo activismo medioambiental; así es como creo poder interpretar su sentido.
En este trabajo examino la condición de la ciencia y de la política y su interacción contradictoria, en primer lugar en general, y luego específicamente en relación con la crisis ecológica, que, naturalmente, se manifiesta de manera especial en la crisis climática; en ella se suspende la determinación marxista de la antítesis entre fuerzas productivas y relaciones de producción.
También es central el concepto de ciencia de la política, con el que examino partes específicas de la ciencia de la historia y del materialismo histórico que analizan las relaciones de producción y las estructuras políticas, así como la política de la ciencia, que describe a grandes rasgos los procesos de la política medioambiental que convierten a los sujetos oscurecidos o que miran hacia otro lado en sujetos científicos que ven. A ello se suma la ciencia de la ciencia, con la que se investigan la técnica y las fuerzas productivas. Las interacciones de los procesos de verdad no se examinan en la ontología de Badiou, y tampoco se examinan conceptos «mediadores» y autoaplicaciones de los procesos de verdad como la «ciencia de la ciencia»; sin embargo, esta «ampliación» herética de su teoría es necesaria para abordar la cuestión medioambiental y las organizaciones políticas actuales y hacerlas inteligibles. Para ello, utilizo también vocabulario de la teoría de categorías y hablo, en consecuencia, de procesos de verdad functores o también de procesos de verdad exponenciales, como morfismos en el «topos» de la filosofía, que conectan, en cada caso, procesos de verdad. La situación política hace necesario romper aquí clara y rotundamente con Badiou; pero también con su apego al maoísmo y a la Revolución Cultural, que simplemente no es actual y resulta ilusorio, al igual que todos los demás vínculos nostálgicos con el socialismo real que existen hoy en día en grupos K nuevos y antiguos y entre los filósofos y artistas correspondientes. Los movimientos verdes tienen razón al afirmar que el socialismo real fracasó ante este problema; las numerosas víctimas que quiso sacrificar en aras del progreso no valieron la pena, aunque en aquel entonces eso fuera todo menos previsible.
En general, destaco aquí que se aplica lo que he dicho en general sobre la filosofía en el concepto previo: que se somete a la política y a las organizaciones políticas, en particular, en mi caso, a LG, SR y grupos similares después de 2021, pero que, a la inversa, también se somete a la ciencia, es decir, a la investigación climática y a la historia, asegurándose así una independencia y una distancia interpretativa frente a la política orientada a alianzas y compromisos, lo que también legitima «situarse» históricamente en contra de la propia identidad, como por ejemplo los movimientos ecologistas en el anticapitalismo y viceversa, lo que posiblemente no podría gustar a ninguno de los dos. La filosofía siempre quiere ser más que un movimiento político con un objetivo concreto; apunta a lo general de una época en su conjunto; al mismo tiempo, es tan inexacta y poco científica, basada en meras suposiciones, que siempre recae en ser simplemente el reflejo de ese general (en este caso, del siglo XXI) en un filósofo concreto; la cercanía a la época puede alcanzarse, pero no de una manera completamente intersubjetiva (compárese esto con la diferencia entre los sistemas de axiomas matemáticos en cuanto a su grado de consistencia y, en contraste, las diferencias debidas al forcing). Por otro lado, un proyecto como este no pretende convertirse en la interpretación ideológica de esta política o de cualquier otra, ni de ningún movimiento político, sino que se suma a otras interpretaciones al respecto, como por ejemplo la justificación de esta acción ecologista a través de otra filosofía o incluso de una religión como el cristianismo, que es muy popular en el movimiento ecologista. Las políticas no deberían «fijarse» en una filosofía o cosmovisión, del mismo modo que las filosofías o cosmovisiones no deberían intentar erigirse en monopolio interpretativo y portavoz de las políticas existentes y en desarrollo. De todos modos, no pueden hacerlo. Todos los proyectos políticos, ya sean Estados, movimientos u organizaciones, son ideológicamente diversos, y, en su propio interés, deberían seguir siéndolo, limitándose a las cuestiones estrictamente políticas —la determinación de objetivos y medios, aliados y enemigos—; mantienen con las filosofías, religiones y construcciones ideológicas similares una relación comparable a la que tienen con las obras de arte, que solo representan su actitud y su visión del mundo, su tensión y su impulso. A la inversa, tampoco debería ningún «tercero» interpretar una política a partir de una filosofía determinada, ni mucho menos convertir a un filósofo, a un artista o a una religión en el «portavoz» de una política. En resumen, hay que evitar un desastre de la política, y también hay que evitar entender las políticas y las filosofías como si fueran desastrosas «sin distancia» entre sí. Espero haber logrado evitarlo.