Unter der „Philosophie der Unwahrheiten“ soll ein Zyklus von verschiedenen aufeinanderaufbauenden philosophischen Kritiken verstanden sein, welche aus dem ontologischen Denken auszubrechen versuchen, ebenso aber auch aus dem moralistischen Gegenpart, der sich für eine Kritik dessen hält. Sie stehen in enger Korrelation der Ausarbeitung einer revolutionären Kritik der Gegenwart, nach dem Vorbild von Benjamin und der kritischen Theorie vor dem Ende des 2. Weltkriegs; nur das wir uns diesmal nicht vom 19. Jahrhundert zu lösen haben, sondern eben heute vom 20. Jahrhundert, welches in Gestalt von Badiou und der Liminal-Philosophie am deutlichsten bis in unsere Gegenwart „nachbrennt“ und so die globale politische Revolution undenkbar aussehen lässt und sie zugleich fordert (oder, im Fall von Badiou, nur eine Revolution denken lässt, die scheiterte). Sie ist das begriffliche Framework für meine Promotion und meine Habilitation.
Dass es wieder einen Bruch in der Geschichte geben kann, in dem sich das Dazugelernthaben aus dem realsozialistischen und anarchistischen Antikaptialismus zu einem neuen Versuch der globalen Entmachtung der Bürgerlichen verbindet, ist eine notwendige Idee, die unsere Zeit immer wieder in politische Umstürze „hineininterpretiert“, um das Ende der Zeit des Übergangs zu setzen, ihren eigenen Tod also, überwiegend irttümlich natürlich. Man denke an die Arabellion und das vermeindliche Erwachen der Geschichte, das tatsächlich ein solches hätte sein können und doch in einem Blutbad endete, manche sahen es auch in den Gelbwesten. Heute gibt es auch erfolgreiche Revolutionen, sehr selten, wie etwa in der Ukraine, diese sind aber meist nur bürgerlichen Charakters, bloße Auflehnungen gegen die Bevormundung – was auch tausend mal besser ist als Tyrranei von russischen Kleptokraten -, nicht aber Auflehnungen gegen das Kapital, und meist scheitern sie sogar ganz, sie zeigen aber indirekt, dass die Macht der Mächtigen nie absolut ist, könnten stets die Möglichkeit eines tieferen Bruchs entzünden. Da der Schnitt wieder und wieder nicht geschah, sucht die Zeit weiter nach ihrem Ende und ihren Erwachen aus ihren blendenden Gewissheiten des 20. Jahrhunderts, das neoliberal endete; Liminal-Philosophie, sich auf der Phase eines Übergangs zu sehen heißt, dies überall irrtümlich zu sehen und doch zu verwerfen, in den „Wahrheiten“ von Wissenschaft, Liebe, Kunst zu bleiben, die vom letzten Jahrhundert überliefert – bis es dann doch wirklich passiert, der Bruch gesetzt ist, oder der Rückfall noch rasanter wird.

Zentral ist: Die Revolution darf nicht zu sehr in den Maßstäben, nach den Regel und der Struktur von 68 gedacht werden. Auch dürfen die „Werte“ die in 68 etabliert worden sind (insbesondere die der Sexualität und des Antirassismus), nicht als Maßstab und Norm einer Prüfung „echter“ revolutionärer Kräfte gewertet werden, sie werden zwar nicht rassistisch, sexistisch, homphob sein, aber eben antirassitisch, antisexistisisch usw auf eine Weise, die vielleicht für die Gegenwart unbegreiflich ist. 68 ist auch deswegen geschehen, weil es alle bisherigen bekannten Regeln der Revolution – also namentlich die Kommune von Paris und die Oktoberrevolution „über den Haufen geworfen“ hat, d.i. von libertären, „kleinbürgerlichen“ Kräften, von marginalisierten Gruppen und antiautoritären neuen Linken – Feministinnen, Homosexuellengruppen, Umweltbewegungen getragen worden ist. In einer ähnlichen Weise können wir davon ausgehen, dass die Revolution ganz anders sein könnte, als die bisherigen Revolutionen, also insbesondere 68, sowohl von den Inhalten her als auch von der Struktur, aber natürlich kann es auch umgekehrt sein, dass es genau wie 68 wird, nur größer; man muss sich dieser möglichen ganz-Andersartigkeit aber bewusst sein. Das ist zuletzt, in dieser bloßen Negativität eine leere Feststellung ohne großen Wert, aber es hat eine gewisse Zuträglichkeit, sich dies vor Augen zu halten. Klar ist: Die Antizipation einer künftigen Revolution ist immer auch die Antizipation einer neuen Generation, welche anders denkt und welche die Macht, das revolutionäre Bewusstsein ist das von Eltern, die sich für die kommenden Menschen öffnen und ihre weltanschauliche Eigenständkeit ermöglichen, keine bloße Kopie ihrer Selbst erzeugen wollen. Auch sind Revolutionen stets ein Wagnis in dem Sinne, dass sie in eine rechte Welle umschlagen können: Occupy und die Arabellion, beides Reaktionen auf die Weltwirtschaftskrise gegen 2007, mündeten in der neuen rechten Welle des Trumpismus und dem Islamismus – sie eröffneten beides; das mag aber auch daran gelegen haben, dass sie scheiterten. Wer mag je wissen, welche Tendenz dominierte und den Ausschlag gab?
Diese Brüche oder Ereignisse verstehen heißt, zurückzublicken, wie die früheren Zeiten ihre Gewissheiten und Weltanschauungen zu grabe getragen haben, wie sie im Akt der Auflehung die alten Gedanken zerstört und neue Tatsachen = Wahrheiten geschaffen haben. Es ist möglich, sich dem Bann der eignenen Produktionsweise und ihrer gedanklichen Gespenster zu entledigen. Die Philosophie der früheren Welt ist als ontologische herrschaftsstützend gewesen, und an ihren revolutionären Stürzen lässt sich auch erahnen, was eigentlich „Ereignis“ bedeutet, anfangend mit dem Sturz des Finitismus in der Neuzeit und dem Barock, wo das Chaos des 30. Jährigen Krieges im Bau der modernen Staaten mündete, alles verdrehend, was es aus der Antike und dem der Antike erlegenen Mittelalter bisher an Normvorstellungen gab – der „barocke“, übermäßige Charakter ihrer Staaten. Nun sind die verschiedenen „Strukturniveaus“ der Politik, dann der daran gehefteten ontologischen und idealistischen Philosophie aber jeweils mit eigenen Schwierigkeiten verbunden, was ihre revolutionäre Negation bedeutet, daher soll auch die „Philosophie der Unwahrheiten“ mit ihrer praktischen Negativität jeweils gestaffelt konstruiert werden. Deutlich ist, dass sie strukturell gesehen dem Projekt meiner Promotion entspricht, das überhaupt Badious „Ontologismus“ kritisieren möchte, dabei aber natürlich auch auf allgemeine Kritiken der Ontologie referieren muss. Daher nehme ich an, dass ich die „Philosophie der Unwahrheiten“ erst nach der Liminal-Philosophie abschließen kann. „Philosophie der Unwahrheiten“ ist dabei eine Antithesis zu der von Badiou vorgezogenen Form der – wenn auch von der Leere her denkenden – Positivität, zugleich auch Antithesis zur vollen und zur moralistischen Politik und Philosophie.
Die Idee der „Philosophie der Unwahrheiten“ ist – wenn auch unter einem anderen Namen – , eine sehr alte Idee meinerseits. Sie rührt eigentlich bis in meine frühe Beschäftigung mit Günther und Aristoteles zurück, also die Zeit meiner Bachelors in Freiburg. Damals hätte ich das hiesige Projekt wohl noch „System der Me-ontischen Logik“ oder Ähnliches genannt. Günther, die hegelsche Wesenslogik, Adorno, Levinas, Marx von 1845 – sie alle werden in diesem Projekt wieder im Mittelpunkt stehen. Ich beabsichtige, Adorno, Levinas aus ihrer zwangsneurotischen Selbstreflexionhaltung, in die sie gerne verfallen und identifiziert werden herauszubrechen und mit und gegen sie das revolutionäre Bewusstsein zu denken.
Die verschiedenen Niveaus, auf denen die Philosophie der Unwahrheit operiert sind:
- Kritik und bestimmte Negation des ontologischen Finitismus (Platon, Aristoteles, Demokrit, Heidegger, Dugin). Hier kann auf jenen Text von 270 Seiten aus der Zeit nach der Bachelorarbeit zurückgegriffen werde, in dem vor allem Aristoteles kritisiert worden ist. Aristoteles ist der „Prototyp“ des vollen ontologischen Finitismus.
- Kritik und bestimmte Negation des ontologischen Infinitismus (Leibniz, Descartes, Wolff, Spinoza, Yarvin). Hier ist auf Benjamins Kritik der Moderne und ihre Umdeutung in eine Kritik des Staatskapitalismus zurückzugreifen.
- Kritik und bestimmte Negation des transzendentalen Idealismus (Kant, Fichte, Neukantianer) Hier mag vielleicht Marx eine wichtige Quelle sein, auch Günthers Idee des „Du“.
- Kritik und bestimmte Negation des absoluten Idealismus (Hegel, Feuerbach, Marx von 1845, Marcuse).
- Kritik und bestimmte Negation des „postcantorschen“ ontologischen Infinitismus von Badiou, Gödel und zuletzt auch der Liminal-Philosophie. Hierin wäre die dialektische Aufhebung der in Projekt 1 entwickelten Theorie vollendet; es ist im Prinzip dasselbe, was ich in meiner Doktorarbeit plane zu tun und was in meiner Habilitation von einer anderen Seite her erstrebt wird.
Es ist möglich, dass diese einzelnen „Stufen“ nicht ein gesondertes Buch benötigen. Insbesondere vermute ich, dass die Studien 1, 2 und 5 zusammenhängen, also die „ontologische“ Linie. Stufe 3 und 4 scheinen mir davon gesondert zu sein – sie betreffen komplexe Probleme, die sich mir bisher überhaupt nicht erschließen und wahrscheinlich erst in meiner Habilitation (wenn es soweit kommt) bearbeiten werde. Eine Skizze des Projekts, insbesondere von Punkt 5, dem krönenden Abschluss der Prouzedur und damit in gewisser Weise eine Abkürzung davon, ist angehängt – ich hebe den hoch experimentellen und wenig ausgearbeiten, sicherlich fehlerreichen Charakter dieser Untersuchung hervor.
FR:
La « philosophie des mensonges » désigne un cycle de critiques philosophiques qui s’appuient les unes sur les autres et tentent de s’affranchir de la pensée ontologique, mais aussi de son pendant moraliste qui se veut critique à son égard. Elles sont étroitement liées à l’élaboration d’une critique révolutionnaire du présent, sur le modèle de Benjamin et de la théorie critique avant la fin de la Seconde Guerre mondiale ; seulement, cette fois-ci, nous ne devons pas nous détacher du XIXe siècle, mais bien du XXe siècle, qui, sous la forme de Badiou et de la philosophie liminale, « continue de brûler » le plus clairement jusqu’à nos jours, rendant ainsi la révolution politique mondiale impensable et la réclamant en même temps (ou, dans le cas de Badiou, ne laissant penser qu’à une révolution qui a échoué). C’est le cadre conceptuel de ma thèse et de mon habilitation.
L’idée qu’il puisse y avoir à nouveau une rupture dans l’histoire, dans laquelle les enseignements tirés de l’anticapitalisme socialiste réel et anarchiste se combinent pour former une nouvelle tentative de destitution mondiale de la bourgeoisie, est une idée nécessaire qui « interprète » sans cesse notre époque comme un bouleversement politique afin de mettre fin à la période de transition, c’est-à-dire à sa propre mort, de manière largement erronée bien sûr. On pense à l’Arabellion et au prétendu réveil de l’histoire, qui aurait pu être réel, mais qui s’est soldé par un bain de sang. Certains l’ont également vu dans les gilets jaunes. Aujourd’hui, il existe aussi des révolutions réussies, très rares, comme en Ukraine, mais elles sont généralement de nature bourgeoise, de simples révoltes contre la tutelle – ce qui est mille fois mieux que la tyrannie des kleptocrates russes -, mais pas des révoltes contre le capital, et la plupart du temps, elles échouent même complètement, mais elles montrent indirectement que le pouvoir des puissants n’est jamais absolu, qu’elles pourraient toujours déclencher une rupture plus profonde. Comme la rupture n’a pas eu lieu, encore et encore, le temps continue à chercher sa fin et son réveil de ses certitudes éblouissantes du XXe siècle, qui s’est terminé par le néolibéralisme ; La philosophie liminale, se considérer comme étant dans une phase de transition, signifie voir cela partout à tort et pourtant le rejeter, rester dans les « vérités » de la science, de l’amour, de l’art, transmises par le siècle dernier – jusqu’à ce que cela se produise réellement, que la rupture soit consommée ou que la rechute soit encore plus rapide.
Il est essentiel que la révolution ne soit pas trop pensée selon les critères, les règles et la structure de 68. De même, les « valeurs » établies en 68 (en particulier celles de la sexualité et de l’antiracisme) ne doivent pas être considérées comme la référence et la norme permettant d’évaluer les « véritables » forces révolutionnaires. Celles-ci ne seront certes pas racistes, sexistes ou homophobes, mais elles seront antiracistes, antisexistes, etc. d’une manière qui est peut-être incompréhensible pour notre époque. 68 a également eu lieu parce qu’il a « bouleversé » toutes les règles connues jusqu’alors en matière de révolution, à savoir la Commune de Paris et la révolution d’octobre, c’est-à-dire qu’il a été porté par des forces libertaires, « petites-bourgeoises », par des groupes marginalisés et par la nouvelle gauche antiautoritaire : féministes, groupes homosexuels, mouvements écologistes. De la même manière, nous pouvons supposer que la révolution pourrait être très différente des révolutions précédentes, en particulier de 68, tant en termes de contenu que de structure, mais bien sûr, il se peut aussi que ce soit l’inverse, qu’elle soit exactement comme 68, mais en plus grande ; il faut toutefois être conscient de cette possibilité d’une différence totale. En fin de compte, dans cette simple négativité, il s’agit d’une constatation vide de sens et sans grande valeur, mais il est utile de garder cela à l’esprit. Une chose est claire : l’anticipation d’une future révolution est toujours aussi l’anticipation d’une nouvelle génération qui pense différemment et qui détient le pouvoir, la conscience révolutionnaire est celle de parents qui s’ouvrent aux générations futures et leur permettent d’acquérir leur propre vision du monde, sans vouloir en faire de simples copies d’eux-mêmes. Les révolutions sont également toujours un pari risqué dans le sens où elles peuvent se transformer en une vague de droite : Occupy et le Printemps arabe, deux réactions à la crise économique mondiale vers 2007, ont débouché sur la nouvelle vague de droite du trumpisme et de l’islamisme – ils ont tous deux ouvert la voie, mais cela tient peut-être aussi au fait qu’ils ont échoué. Qui peut savoir quelle tendance a dominé et fait pencher la balance ?
Comprendre ces ruptures ou ces événements, c’est regarder en arrière, voir comment les temps passés ont enterré leurs certitudes et leurs visions du monde, comment ils ont détruit les anciennes idées dans un acte de rébellion et créé de nouvelles réalités = vérités. Il est possible de se libérer de l’emprise de son propre mode de production et de ses fantômes intellectuels. La philosophie du monde ancien était ontologique et favorable à la domination, et ses bouleversements révolutionnaires permettent également de deviner ce que signifie réellement le terme « événement », à commencer par la chute du finitisme à l’époque moderne et baroque, où le chaos de la guerre de Trente Ans a débouché sur la construction d’États modernes, bouleversant toutes les normes qui existaient jusqu’alors dans l’Antiquité et le Moyen Âge, soumis à l’Antiquité : le caractère « baroque » et excessif de leur culture, qui a également eu pour effet de détruire la culture médiévale. a débouché sur la construction des États modernes, bouleversant toutes les normes qui existaient jusqu’alors dans l’Antiquité et au Moyen Âge, soumis à l’Antiquité : le caractère « baroque » et excessif de leurs États. Or, les différents « niveaux structurels » de la politique, puis la philosophie ontologique et idéaliste qui y est attachée, sont chacun associés à leurs propres difficultés, ce qui signifie leur négation révolutionnaire. C’est pourquoi la « philosophie des contrevérités », avec sa négativité pratique, doit également être construite de manière échelonnée. Il est clair que, d’un point de vue structurel, elle correspond au projet de ma thèse, qui vise à critiquer l’« ontologisme » de Badiou, mais qui doit bien sûr également se référer aux critiques générales de l’ontologie. Je suppose donc que je ne pourrai achever la « philosophie des contrevérités » qu’après la philosophie liminale. La « philosophie des contrevérités » est une antithèse à la forme de positivité privilégiée par Badiou, même si elle pense à partir du vide, mais aussi une antithèse à la politique et à la philosophie pleines et moralistes.
L’idée d’une « philosophie des contrevérités » est, même si elle porte un autre nom, une idée très ancienne de ma part. Elle remonte en fait à mes premières réflexions sur Günther et Aristote, c’est-à-dire à l’époque de ma licence à Fribourg. À l’époque, j’aurais probablement appelé ce projet « Système de logique méontique » ou quelque chose de similaire. Günther, la logique essentielle hégélienne, Adorno, Levinas, Marx de 1845 – tous seront à nouveau au centre de ce projet. J’ai l’intention de sortir Adorno et Levinas de leur attitude compulsive et névrotique d’autoréflexion dans laquelle ils aiment sombrer et être identifiés, et de penser la conscience révolutionnaire avec et contre eux.
Les différents niveaux auxquels opère la philosophie du mensonge sont les suivants :
- Critique et négation certaine du finitisme ontologique (Platon, Aristote, Démocrite, Heidegger, Douguine). On peut ici se référer au texte de 270 pages rédigé après la licence, dans lequel Aristote est particulièrement critiqué. Aristote est le « prototype » du finitisme ontologique complet.
- Critique et négation certaine de l’infinitisme ontologique (Leibniz, Descartes, Wolff, Spinoza, Yarvin). On peut ici se référer à la critique de Benjamin de la modernité et à sa réinterprétation en une critique du capitalisme d’État.
- Critique et négation déterminée de l’idéalisme transcendantal (Kant, Fichte, néo-kantiens). Marx peut ici être une source importante, tout comme l’idée de Günther du « toi ».
- Critique et négation déterminée de l’idéalisme absolu (Hegel, Feuerbach, Marx de 1845, Marcuse).
- Critique et négation déterminée de l’infinitisme ontologique « post-cantorien » de Badiou, Gödel et, plus récemment, de la philosophie liminale. Cela permettrait d’achever la suppression dialectique de la théorie développée dans le projet 1 ; c’est en principe la même chose que ce que je prévois de faire dans ma thèse de doctorat et ce à quoi aspire mon habilitation d’un autre point de vue.
Il est possible que ces différentes « étapes » ne nécessitent pas un livre distinct. Je suppose notamment que les études 1, 2 et 5 sont liées, c’est-à-dire la ligne « ontologique ». Les étapes 3 et 4 me semblent distinctes : elles concernent des problèmes complexes qui ne m’apparaissent pas encore clairement et que je ne traiterai probablement que dans le cadre de mon habilitation (si j’en arrive là). Une esquisse du projet, en particulier du point 5, qui constitue le couronnement de la procédure et donc, d’une certaine manière, un résumé de celle-ci, est jointe en annexe. Je souligne le caractère hautement expérimental, peu élaboré et certainement erroné de cette étude.